Hands-On Workshop Digimat

 

 

Digitales Materiallabor schließt Lücke zwischen Spritzguss - Strukturmechanik & berücksichtigt herstellungsprozessbedingte Einflüsse in Form von Faserorientierungen

Die Software Digimat eignet sich besonders gut für die Analyse faserverstärkter Verbundwerkstoffe, sogenannter Composites. Sie können Aussagen über das Materialverhalten, die Beschreibung der Mikrostruktur und die Belastung von Composites treffen.

Mit Digimat können Sie Composites virtuell berechnen, vergleichen und optimieren.
Das hilft, physikalische Tests auf ein Minimum zu reduzieren.


Nehmen Sie an unserem Hands-On Workshop teil und überzeugen Sie sich live, was mit Digimat möglich ist!

1. Tag
Material Engineering

2. Tag
Structural Engineering


Erfahren Sie an diesen Tagen mehr über die Möglichkeiten mit Digimat in der Welt des 3D-Drucks!
Digimat Additive Manufacturing (AM) ist eine ganzheitliche Simulationskette für die additive Fertigung. Mit der einzigartigen Kombination aus Material Engineering, Prozesssimulation und Strukturberechnung in Digimat AM erreicht der 3D-Druck eine neue Stufe der Effizienz und Leistungsfähigkeit.

Digimat - Nichtlineare, multiskalare Material- & Strukturmodellierung

Der klassische Konstrutionsansatz von spritzgegossenen Bauteilen aus Kunststoff lässt den Herstellungsprozess außer Acht. Gerade bei partikel- oder kurzfaserverstärkten Composites beeinflusst die Herstellung und Produktion aber das spätere Verhalten. Der Herstellungsprozess kann die Mikrostruktur und damit auch das Verhalten unter Belastung ändern. Die unterschiedliche Orientierung der Partikel führt sowohl zu einer signifikanten Variation der lokalen Materialsteifigkeiten als auch zu anisotropem Verhalten. Aus diesem Grund muss eine realistische Simulation den Herstellungsprozess als Grundlage nehmen, die daraus resultierenden Eigenschaften auf Materialebene ableiten und diese dann auf die Bauteilebene übertragen. Die Softwarelösung Digimat kann genau das leisten.

Digimat ermöglicht es, den Spritzguss in der Strukturmechanik über eine anisotrop nichtlineare Materialbeschreibung zu berücksichtigen. Mit den virtuell spritzgegossenen Bauteilen können strukturmechanische Berechnungen unter Berücksichtigung der prozessabhängigen, lokalen Glasfaserorientierung durchgeführt werden. Digimat generiert Mikrostrukturen und erlaubt, diese in Finite Elemente (FE)-Solvern wie zum Beispiel MSC Nastran oder Marc im Detail zu untersuchen. Darüber hinaus bietet Digimat die Möglichkeit, Composites mittels Homogenisierungstechnologien im linearen und nichtlinearen Materialverhalten zu studieren und zu bewerten. So lassen sich aus der Simulation sowohl direkt auf der Mikroebene des Materials als auch für das makroskopische Verhalten auf Bauteilebene wertvolle Erkenntnisse gewinnen.

Digimat stellt Materialmodelle zur Verfügung, die das Verhalten von Werkstoffen auf Grundlage ihrer Mikrostruktur vorhersagen. Für jede gängige Werkstoff-Charakteristik steht eine Beschreibung zur Verfügung, egal ob es sich um einfache Elastoplastizität, Dehnratenabhängigkeit oder auch thermomechanisches Verhalten handelt. Typische Problemzonen wie Bindenähte können beschrieben werden. Aus dem Material resultierende Auswirkungen wie eine Erhöhung des Glasfaseranteils lassen sich nicht nur gezielt simulieren, sondern auch optimieren. Mit Digimat erfolgt eine Auswertung der FE-Ergebnisse nie unabhängig von der Lage der Glasfasern. Digimat zeigt die Faserlage so, wie sie auf das Strukturnetz übertragen und tatsächlich in der FE-Analyse verwendet wird. Die Auswertung erfolgt also immer abhängig vom Material und dem Prozess der Herstellung.

Mehr über Digimat unter http://www.e-xstream.com/